ZEIT

Mit dem Thema “ZEIT” geht das Festival science+fiction in die vierte Runde.

durchgehend: Ausstellung

Mit künstlerischen Positionen zum Thema Zeit von

  • Ingvild Jervidalo,
  • Timo Ullmann,
  • Denis Handschin,
  • Nicolas Chesnais,
  • Marion Pedenon und Mélanie Vialaneix
  • sowie einem digitalen Rundgang

Donnerstag

Verspielte Zeit (18 Uhr)

Diskussionsrunde mit VAISk – dem Verein für Aufklärung über Internet und Spielkultur

Ist verspielte Lebenszeit verschwendete Lebenszeit? Was kann man mit verspielter Zeit so anfangen? Der Verein für Aufklärung über Internet und Spielkultur nimmt sich diesen und mehr Themen an freut sich auf einen spannende und kurzweiligen Diskurs mit Gästen und Publikum. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet im Club des Sommercasinos statt.

Freitag

19:00
19:30
20:00
20:30
21:00
21:30
22:00
22:30
23:00
23:30
00:00
Saal + Ausstellung
Saal + Ausstellung
Saal + Ausstellung
Eröffnung

The End of Time
20:00 - 21:50

Eröffnungsfilm

In The End of Time erkundet der schweiz-kanadische Regisseur Peter Mettler das flüchtige Phänomen der Zeit. Sein forschendes Kameraauge besucht den Teilchenbeschleuniger im CERN, wo am Ursprung der Zeit geforscht wird. Es schweift über neue Inseln, die in Hawaii durch vulkanische Aktivität seit Millionen von Jahren am Entstehen sind oder die niedergegangene Industriemetropole Detroit, in der sich neues Leben regt. Der Film macht die Zeit selbst sicht- und spürbar.

109 Min. / CH, CA / 2012

Filmgespräch mit Roland Buser

Talk mit Roland Buser, Astronom und Preisträger des Kulturpreises Kanton Basel-Landschaft 2018

Party
Party
Party
Sharm El Shake
22:00 - 00:00
bis 4.00 Uhr im Club

Herrliche Strände, günstige Flüge + schöne Hotels inkl. Cumulus-Punkte.
Jetzt profitieren und Sharm El Shake Badeferien buchen!

DJ – Arab Bass Maharaganat

Samstag

14.00-20.00: Zeitreisen mit VR

mit Virtual Reality
auf dem Festivalgelände

Dinosaurier erleben mit VAISk 

Am diesjährigen Festival lädt der Verein für Aufklärung über Internet und Spielkultur VAISk zu einer Zeitreise der besonderen Art ein: Mithilfe eines sogenannten «Serious Game» bekommt Ihr die Möglichkeit, einige Millionen Jahre in der Zeit zurückzureisen und prähistorisches Leben durch eine VR-Brille hautnah zu erfahren. Ein Spaziergang mit Dinosauriern oder eine kleine Tauchtour durch unerforschte Gewässer warten auf euch.

12:30
13:00
13:30
14:00
14:30
15:00
15:30
16:00
16:30
17:00
17:30
18:00
18:30
19:00
19:30
20:00
20:30
21:00
21:30
22:00
22:30
23:00
23:30
00:00
00:30
01:00
Saal + Ausstellung
Saal + Ausstellung
Saal + Ausstellung
Was ist Zeit?
13:00 - 14:30
Drei Perspektiven

Was ist Zeit? Drei Perspektiven.

Zeit aus der Perspektive der Physik

Mit kurzgepulsten Laser können extrem präzise Uhren, sogenannte “optische Uhren”, gebaut werden. Diese Uhren sind so genau, dass wir Gravitationsunterschiede von wenigen Zentimeter Höhenunterschied messen können, wie sie von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie vorausgesagt wurden. Wir können heute messen wie schnell fundamentale quantenmechanische Prozesse sind. Wie zum Beispiel die Elektronentunnelzeit, im Attosekundenbereich, d.h. einige Milliardstel einer Milliardstelsekunde (10-18 sec). Zeit ist kein Operator in der Quantenmechanik, sondern ein Parameter in der zeitabhängigen Schrödinger-Gleichung. Diese Tatsache wird oft als ein Wegwerfargument verwendet, das besagt, dass die Frage, wie lange die Tunnelzeit ist, physikalisch nicht gültig ist.

Prof. Dr. Ursula Keller arbeitet an der ETH Zürich im Physics Department / Institute of Quantum Electronics.



Zeit und Zeitmessung

Die Geschichte der Zeitmessung ist untrennbar mit der Geschichte der Astronomie verbunden, denn es sind bestimmte Eigenschaften unseres Planeten, die es erst ermöglichen, messbare Zeiteinheiten zu beobachten und zu nutzen. Unsere Erde umrundet die Sonne in einem bestimmten Zeitraum, den wir Jahr nennen. Durch die geneigte Erdachse entstehen die Jahreszeiten, die auch dabei helfen, sich innerhalb eines Jahres zeitlich zu orientieren. Die Rotation der Erde um ihre eigene Achse wiederum ergibt die Einheit eines Erdtages. Alle Zeiteinheiten, die kürzer sind als dieser, sind von uns Menschen willkürlich gewählt. Stunden, Minuten und Sekunden haben in der Natur keine Entsprechung und sind menschgemacht. Um sie zu messen, benötigt man noch heute Instrumente. Mein kurzer Vortrag will erörtern, weshalb der Mensch überhaupt das Bedürfnis hatte, kürzere Zeiteinheiten als den Tag zu erfassen und welcher Art die Instrumente sind, die bis heute entwickelt worden sind.

Timm Delfs ist Inhaber der Zeitzentrale Basel, freischaffender Journalist und Uhrenspezialist.



Samsara - zyklische Zeitvorstellungen im Hinduismus und Buddhismus

Der fortwährende Kreislauf von Werden und Vergehen prägt die Zeitvorstellungen in den indischen Religionen. Menschen, Tiere, aber auch die Mehrheit der göttlichen Wesen sind diesem Kreislauf unterworfen. Sogar die Schöpfung selbst ist aus hinduistischer Sicht nur eine von vielen. Aber damit überhaupt etwas Neues beginnen kann, muss das Alte vergehen, so ist jedes Ende die Voraussetzung für einen Neubeginn.

Stephanie Lovàsz ist Ethnologin und Kuratorin für Süd-, Zentral- & Ostasien am Museum der Kulturen Basel

Erinnerungswerkstatt
15:00 - 16:15
Diskussion

Erinnerungswerkstatt

Die Zeit vergessen: Diese Redensart macht deutlich, dass unser Zeitgefühl wesentlich von der Möglichkeit der Erinnerung abhängt. Daran hat unser individuelles Gedächtnis teil, aber auch öffentliche Institutionen wie Archive oder sogar Alltagsobjekte wie das Souvenier. In der Erinnerungswerkstatt laden Fachpersonen für Erinnerung dazu ein, über unterschiedliche Arten und Funktionen des Gedächtnisses zu diskutieren. Und sie bringen selbst Erinnerungen mit – in Form konkreter Gegenstände, die uns etwas über das Gedächtnis lehren können.

Mit Ariane Tanner, Historikerin und Texterin, Thomas Leyhe, Neurologe und Psychiater, Hermann Wichers, Staatsarchivar Kanton Basel-Stadt sowie Bilgin Ayata, Soziologin und Migrationsforscherin

Zeit hören
16:30 - 17:30
Inputreferat und Live Sampling Session

Inputreferat: Was ist musikalische Zeit?

Anfang des 19. Jahrhunderts kam das Metronom auf den Markt und veränderte das musikalische Zeit-Gefühl nachhaltig. Andante wurde definiert, ebenso Allegro oder Adagio. Doch was ist eigentlich „langsam“ in der Musik und was ist „schnell“?

Isabel Münzner ist Kuratorin am Historischen Museum Basel und studierte Musikwissenschaften und Soziologie.



Live Sampling Session

Das perfekte Timing in der Musik. Im Anschluss an den musikwissenschaftlichen Vortrag folgt eine Live Sampling Session. DJ und HipHop Producer Chang Kee Jazz lässt euch in seine Plattenkiste schauen. Wählt eure Lieblingsplatten aus und er kreiert live einen Beat vor euren Augen und Ohren.

Chang Kee Jazz aus Basel produziert HipHop Beats für diverse acts aus dem In- und Ausland. Seine DJ sets variieren von HipHop über Funk, Soul und Jazz bis hin zu Electro.

KurzFilmTalk
17:30 - 19:00

Kurzfilmtalk

Drei Kurzfilme, drei Expertisen, drei Perspektiven auf die Zeit: Uhren und Fliessbänder geben den Takt der industriellen Revolution vor; an der Schwelle zwischen Nacht und Tag nistet sich in den Gassen Lissabons eine ganze Ewigkeit ein und aus der Perspektive eines Autorades krümmen sich Raum und Zeit im Rausch der Geschwindigkeit. Als Experimente mit der eigenen Zeitwahrnehmung laden diese Filme zum Staunen und Nachdenken ein.
Mit:
Timm Delfs, Inhaber Zeitzentrale Basel, freischaffender Journalist, Uhrenspezialist
Matthias Wittmann, Medienwissenschaftler und Spezialist für filmische Erinnerungsstrukturen
Dirk Koy, Medienkünstler und Filmemacher
Moderation: Vivienne Kuster, SRF Kultur

Science-Quiz
19:30 - 22:00

Science-Quiz

Im diesjährigen Science+Fiction Festival zum Thema Zeit gibt es auch erstmals ein neues Quizformat. Dabei treten sechs Gruppen aus Besuchern, mit je einem Experten, in zwölf Runden gegeneinander an. Es gilt dabei kuriose Fragen zu beantworten, Kreativität zu beweisen und so zu versuchen, den Hauptpreis mit nach Hause zu nehmen. Was dieser sein wird? Das bleibt geheim! Ebenso wie die abwechslungsreichen Aufgaben, die es während des an ein Pub-Quiz angelegten Spiels zu lösen gilt. Nur so viel sei schonmal verraten, sowohl Preis als auch Quiz drehen sich ganz um das Thema Zeit.

Literaturnacht
22:00 - 01:00
Im Taumel der Nacht feiern wir die zeitlosen Worte!

Im Taumel der Nacht feiern wir die zeitlosen Worte!

“The time is out of joint: O cursed spite / That ever I was born to set it right!” (I.v.189–190). (Shakespeare, Hamlet)
„Die Zeit hat einmal angefangen und sie wird einmal enden, aber erst, wenn die Menschen sie nicht mehr brauchen. Von mir werden die grauen Herren nicht den kleinsten Augenblick bekommen.“ (Michael Ende, Momo)

Lesungen und Performances mit Texten von kurz nach früher bis zurück in die Zukunft. Organisation und Moderation: Alisha Stöcklin und Noëmi Niederberger Musikalische Rahmung: beton

beton entstand 2011 in Basel. Das Trio arbeitet im Bereich elektro-akustischer Improvisation, Noise und Ambient. beton zerbricht musikalische Formen und formt aus den Scherben neues Klangmaterial. Elektronik umklammert Saxophon, Gitarre, Kassetten und Schallplatten. Improvisation ist ein zentrales Element und jedes Konzert ein singuläres Klangereignis. beton ist: Jaronas Scheurer, Lucas Knierzinger, Cyril Dessemontet https://betonsound.wordpress.com/

Mit Maria Marggraf, Alissa Ueberwasser, Eric Erhardt, Ralf Simon und Mario Schärli

Workshops + Party
Workshops + Party
Workshops + Party
Digitaler Rundgang
14:30 - 15:30

Digitaler Rundgang

Entdecke das verwinkelte Gebäude des Sommercasinos im Zusammenhang mit der Kunstausstellung mit deinem eigenen Smartphone! Gemeinsam mit dem Vermittlungsteam nehmen wir uns Zeit für Kunst - und die BesucherInnen. Der Rundgang macht die Zeitdimensionen, die durch die Kunstwerke hervorgerufen werden, erfahrbar und lädt ein, sein eigenes Verständnis auf spielerische Weise zu hinterfragen.

Der Rundgang wurde entworfen von Studierenden der HGK (Hochschule für Gestaltung und Kunst).

Start: Treffpunkt bei der Festivalkasse. Gratis (im Festivalticket inklusive) Anmeldung erforderlich: workshop@scienceandfiction.ch

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen pro Rundgang.

Körperuhr
15:30 - 17:00

Workshop: «Körperuhr» mit Simon Wenger und Zina Vaessen

Wie lang ist eine Minute? Gemessen, gefühlt? Was hat unser körperliches Zeitempfinden mit der Art zu tun, wie wir unseren Körper erleben? Und was mit der Art, wie wir uns durch den Raum bewegen? Und damit, ob wir gesehen werden von anderen, ob wir präsent sind in einer gemeinsamen Gegenwart? In dem 90-minütigen Workshop werden wir in Bewegungsspielen diese Fragen tänzerisch erkunden.

Anmeldung erforderlich: workshop@scienceandfiction.ch
Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen.

Kosten: Im Festival- oder Tagespass inbegriffen. Erhältlich hier oder beim Tanzfest

RANDOM
23:00 - 01:00
bis 4:00 Uhr im Saal

Seit 5 Jahren die kompromissloseste Drum'n'Bass Party der Stadt

Sonntag

12.15-14.30 im kult.kino camera: Breath Made Visible

Filmvorführung in Anwesenheit des Regisseurs: BREATH MADE VISIBLE
In Zusammenarbeit mit dem Tanzfest Basel

Achtung: Findet im kult.kino camera statt, nicht im Sommercasino!

«Breath Made Visible» ist ein bewegendes Filmporträt über die Tanz- und Performance-Ikone Anna Halprin. Die Dokumentation des Schweizer Filmemachers Ruedi Gerber verbindet neuere Interviews und Bühnenauftritte mit frühen Performances von Anna Halprin. Bisher unveröffentlichtes Archivmaterial eröffnet zudem Einblicke in die Geschichte der gesellschaftlich engagierten Tanzkunst Nordamerikas.

Anschliessend an den Film folgt ein Gespräch mit Regisseur Ruedi Gerber. Moderation: Angelina Hofer.

82 Min. / USA / 2009

Hier geht’s zum Trailer auf YouTube

14.00-20.00: Zeitreisen mit VR

mit Virtual Reality
auf dem Festivalgelände

Dinosaurier erleben mit VAISk 

Am diesjährigen Festival lädt der Verein für Aufklärung über Internet und Spielkultur VAISk zu einer Zeitreise der besonderen Art ein: Mithilfe eines sogenannten «Serious Game» bekommt Ihr die Möglichkeit, einige Millionen Jahre in der Zeit zurückzureisen und prähistorisches Leben durch eine VR-Brille hautnah zu erfahren. Ein Spaziergang mit Dinosauriern oder eine kleine Tauchtour durch unerforschte Gewässer warten auf euch.

13:00
13:30
14:00
14:30
15:00
15:30
16:00
16:30
17:00
17:30
18:00
18:30
19:00
19:30
20:00
Saal + Ausstellung
Saal + Ausstellung
Saal + Ausstellung
Gegen die Zeit
14:00 - 15:00
Inputreferate

Durch Zeit und (Welt-)Raum: Hollywood’s Zeitreisefiktionen auf dem Prüfstand

Sind Zeitreisen möglich? Was bedeutet es überhaupt, durch die Zeit zu reisen? Entlang kleiner Beispiele aus der Filmgeschichte geben wir Antworten auf diese Fragen aus aktueller Perspektive der Physik.

Stefan Berg-Johansen ist Physiker an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU Erlangen) (DE).



Lässt sich der Alterungsprozess aufhalten?

Glückliche Menschen werden älter aber auch ältere Menschen werden häufig glücklicher. Alles was also Glück bedeutet bedeutet auch älter zu werden. Eine Studie zeigt, dass ältere Menschen, wenn sie sich in ihre Jugend zurückversetzen körperlich und geistig nachweisbar wieder „jünger“ werden. Die Schweizer sind im Schnitt biologisch betrachtet 10 Jahre jünger als alle anderen Menschen auf der Welt (ausser Japan). Menschen sind also so alt wie sie sich fühlen, das heisst wie man über sein Alter denkt, definiert zu einem erheblichen Anteil, wie die psychische und körperliche Konstitution ist. Soweit das Wissen, was ist mit Fiktion? Könnten wir irgendwann 1000 Jahre alt werden oder gar unsterblich sein?

Prof. Dr. Undine Lang ist Klinikdirektorin der Klinik für Erwachsene und Privatklinik der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel.

Zeitverschwendung?
15:30 - 17:30
Round Table und Konzerttheater

Round Table zum unmoralischen Umgang mit der Zeit

„Zeit ist knapp“, „die Uhr tickt“ oder „Zeit ist Geld“ – wir sind uns gewohnt, die Zeit als knappe und damit wertvolle Ressource zu begreifen. Ob im Studium, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, ob bei privaten oder politischen Entscheidungen: Gerade in Zeiten engagierter Nachhaltigkeitsdebatten gilt das Zaudern, Zögern oder Verplempern von Zeit als fahrlässig und unmoralisch. Dabei vergessen wir, dass diese ökonomische Zeitauffassung selbst eine gewisse Geschichte hat. Und natürlich wissen wir alle, dass Zeitverschwendung ebenso lustvoll wie frustrierend sein kann.
Wir nehmen uns die Zeit, über den (un)moralischen Umgang mit der Zeit nachzudenken. Woher kommt unser heutiges Zeitverständnis? Wie verändert sich unsere Zeitwahrnehmung über historische und individuelle Entwicklungen? Was wäre, wenn wir unbegrenzt viel Zeit hätten? Und welche Rolle spielt Zeitverschwendung in der Arbeit der Künste und Wissenschaften? Mit:
Monika Dommann, Historikerin (Universität Zürich)
Urs Albrecht, Biologe (Université de Fribourg)
Denis Handschin, freischaffender Künstler
Moderation: Bernard Senn, Redakteur SRF 2 Kultur




07:60 pm

Zum Auftakt des Gesprächs präsentieren wir das Konzerttheater „07:60 pm“: Jemand fällt aus der Zeit und hat plötzlich unendlich viel Zeit in einer Zeit, in der eigentlich niemand mehr Zeit hat. Doch was tun mit dieser Zeit? Eine Sache der Priorisierung, verpackt in einem Konzert-Theater von und mit Annina Polivka, Simon Hafner und Stoph Ruckli.

Arrival
18:00 - 20:00

Arrival

Wie aus dem Nichts landen gleichzeitig zwölf Raumschiffe von Ausserirdischen auf der Erde. Eine Linguistin und ein Physiker versuchen die vollkommen fremdartigen Zeichen zu deuten, mit denen die extraterrestrischen Wesen kommunizieren. Als klar wird, was die Ankunft der Ausserirdischen bedeutet, entwickelt sich der intelligente und zum Nachdenken herausfordernde Sci-Fi-Thriller von Denis Villeneuve zu einem Rennen gegen die Zeit.
116 Min. / USA / 2016

Workshops
Workshops
Workshops
Digitaler Rundgang
13:00 - 14:00

Digitaler Rundgang

Entdecke das verwinkelte Gebäude des Sommercasinos im Zusammenhang mit der Kunstausstellung mit deinem eigenen Smartphone! Gemeinsam mit dem Vermittlungsteam nehmen wir uns Zeit für Kunst - und die BesucherInnen. Der Rundgang macht die Zeitdimensionen, die durch die Kunstwerke hervorgerufen werden, erfahrbar und lädt ein, sein eigenes Verständnis auf spielerische Weise zu hinterfragen.

Der Rundgang wurde entworfen von Studierenden der HGK (Hochschule für Gestaltung und Kunst).

Start: Treffpunkt bei der Festivalkasse. Gratis (im Festivalticket inklusive) Anmeldung erforderlich: workshop@scienceandfiction.ch

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen pro Rundgang.

"Kala-Zeit" für Kinder ab 9 J.
13:30 - 15:00

Im ersten Teil werden die Kinder in die technische Tanzkunst (Nritta), welche aus Schritten besteht, eingeführt, passend zum Thema Zeit mit Fokus auf unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Rhythmen. Dazu erlernen die Kinder einfache indische Silben, die sie im Rhythmus sprechen. Im zweiten Teil werden die Kinder mit der indischen Körpersprache (Natya) vertraut. Sie lernen Mudras, Pantomime und verschiedene Ausdrucksformen kennen und tanzen "einen Tag eines Kindes in einem indischen Dorf", von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Und danach können die Kinder selbst eine kurze Geschichte oder eine Szene zum Thema Zeit in Zweiergruppen mit der gelernten indischen Körpersprache entwickeln und vorzeigen.

Leitung: Sumitra Keshava.
Anmeldung erforderlich: workshop@scienceandfiction.ch
Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen.
Alter: etwa 9 bis 14 Jahre

Kosten: Im Festival- oder Tagespass inbegriffen. Erhältlich hier oder beim Tanzfest